Tour 08 – Rund um den Kummerower See

Von Demmin über Stavenhagen, Malchin und Dargun nach Demmin

Kurzbeschreibung

Diese landschaftlich sehr reizvolle, abwechslungsreiche Tour führt durch zwei
Naturparks rund um den Kummerower See, dem achtgrößten See Deutschlands.
Sie radeln über schöne ruhige Streckenabschnitte, straßenbegleitende Radwege und abschnittsweise
Landstraßen mit geringem Verkehrsaufkommen.
Malerische Kleinstädte und Dörfer, beschauliche Kirchen und der große Kummerower See mit zahlreichen
Aussichtspunkten und Zugängen machen diese Tour so attraktiv. Eine teilweise hügelige Landschaft
erwartet Sie. Besonders reizvoll ist auch der Tourabschnitt vorbei an den Ivenacker Eichen und durch
die Reuterstadt Stavenhagen. Die Tour bietet eine Variantenvielfalt, da man alternativ die Route abkürzen
oder aufteilen kann. Über den Kummerower See fährt die „MS Forelle“, so dass man Teile der Tour
auch per Schiff bestreiten könnte. Auch eine Überfahrt mit der Personenfähre ist in Aalbude möglich.

Tourenverlauf auf Karte

Allgemeine Daten

TOURENVORSCHLAG 8

ALLGEMEINER CHARAKTER
Natur pur erleben Sie auf der Tour um den Kummerower
See. Sehenswerte Orte, zahlreiche Einkehrpunkte
mit freundlichen Gastgebern, und sogar eine Fahrt
über die Peene machen diese Tour einzigartig. Mit
der Schleife um Ivenack und Stavenhagen erweitern
Attraktionen und Kultur das Tourerlebnis.

TOURVERLAUF
Demmin – Verchen – Bornitz – (Gravelotte) – Meesiger
– Sommersdorf – Kummerow – Wüstgrabow – Basepohl
– Ivenack – Klockow – Stavenhagen – Kölpin –
Scharpzow – Malchin – Gorschendorf – Salem – Neukalen
– Neu Warsow – Wagun – Kützerhof – Dargun
– Zarnekow – Warrenzin – Wolkow – Deven – Demmin

START- UND ZIELPUNKT
Hansestadt Demmin

DATEN
Länge: ca. 98 km
Dauer (ohne Rast): ca. 6,5 Stunden
Niveau/Schwierigkeitsgrad: mittel
Wegbeschaffenheit:
Asphalt/Pflaster 52 %, Schotter/Kies 12 %, Unbefestigte
Wege 24 %, Straße 12 %, Fähre

Beschreibung

Ausführliche Tourenbeschreibung 

Der Ausgangspunkt der Tour ist die Hansestadt Demmin.
Seit 1818 gilt sie schon als Kreisstadt und gehört zu den
ältesten Orten Pommerns. Schon in der Jungsteinzeit haben
sich Menschen in der Nähe von Demmin angesiedelt und die
Trichterbecherkultur prägte die Gegend.
Als Unterkunftstipp empfehlen wir in ruhiger Stadtlage und
in unmittelbare Waldnähe das Hotel & Restaurant Pommernland
(217), Meisengrund 13. Das Haus verfügt über 24 komfortabel
eingerichtete Doppelzimmer, ein Dreibettzimmer
und eine Suite. Das überregional bekannte Pommernland

Spezialitäten-Restaurant bietet Ihnen eine exquisite Küche.
Start unserer Tour ist der Markplatz in Demmin. Weithin
sichtbar steht hier seit 1269 die mächtige St. Bartholomaei
Kirche (216). Nur drei Querstraßen weiter in südwestlicher
Richtung befindet sich ca. 200 m entfernt die Touristen-Information
(215), Am Hanseufer 1. Hier bekommen Sie Tickets
und Eintrittskarten für städtische Events, für Führungen
und Rundgänge, sowie wertvolle Hinweise für Ihren Aufenthalt.
Zudem haben Sie hier die Möglichkeit ihr E-Bike vor der
anstehenden Tour bei der eigenen Ladestation kostenfrei
aufzuladen.
Vom Marktplatz aus startet unsere Fahrt in südöstliche
Richtung 470 m entlang der Hauptstraße Richtung Osten.
An der Kreuzung biegen wir rechts ab auf die Treptower
Straße und folgen dieser, und dann der Stavenhagener
Straße, bis wir nach insgesamt 2 km den Stadtteil Vorwerk
durchquert haben. Wir verlassen nun die B194 und biegen
rechts ab. Dem Klenzer Weg radeln wir 3 km entlang bis zum
kleinen Örtchen Klenz. Weiter vorbei an Feldern und kleinen
Waldbereichen erreichen wir nach 2,3 km Trittelwitz. Auf
diesem Tourabschnitt folgen wir praktisch dem Verlauf der
Peene, diese fließt nur wenige hundert Meter von unserem
Radweg entfernt. Seit 1815 war der Ort ein Rittergut. Wer
besonders aufmerksam ist, entdeckt rund um Trittelwitz
seltene geschützte Orchideenarten und mit ganz viel Glück,
sogar den farbenprächtigen Eisvogel.
Wir verlassen Trittelwitz Richtung Süden und biegen nach
einer kurzen Zeit hinter der Kapelle rechts ab. Diesem Weg
folgen wir nun 3,5 km. Auf der linken Seite kommt nun der
Hinterteich und der Vorderteich, dicht gefolgt vom Ort
Verchen. Zwischen den beiden Teichen befindet sich eine
Erhöhung, der Brandberg. Hier befand sich ein Großsteingrab
aus der Jungsteinzeit. Dies wurde leider wegen Bedarf
von Baumaterialien zerstört.
In Verchen angekommen radeln wir in Richtung Südwesten
zum Ufer des Kummerower Sees. Direkt am Kreisverkehr auf
der rechten Seite befindet sich das frühgotische ehemalige
Kloster samt Kirche St. Marien. Der Bau wurde um 1270 begonnen
und besitzt die ältesten Glasmalereien in Mecklenburg-
Vorpommern.
Für diejenigen, die nur eine kleine Fahrradtour machen
möchten, gibt es hier die erste Abkürzungsmöglichkeit. Verlässt
man den Ort hinter dem Ferienpark auf der Westseite
des Ortes, kommt man nach kurzer Zeit an die Peene. Über
den Fluss kommen Sie mit einer kleinen Fähre (218). Drüben
angekommen hat man die Möglichkeit das Ausflugsrestaurant
Aalbude (219) und danach den Beobachtungsturm (220)
zu besuchen. Hier hat man einen wundervollen Ausblick auf
das Große Rosin Moor. Über Dargun geht es dann wieder zurück
nach Demmin.
Ansonsten folgen wir der Straße am See in Verchen immer
geradeaus und radeln nach dem Ortsausgang in südöstlicher
Richtung 1,8 km bis zum Abzweig Bornitz. Hier biegen Sie
rechts ab und fahren auf der schönen asphaltierten Straße
1,7 km bis zum Abzweig Gravelotte. Hier haben Sie einen
wunderbaren Ausblick auf den Kummerower See.
Ein Abstecher nach Gravelotte ist eine gute Idee. Nach 750
m kommen Sie an einen Campingplatz daran fahren Sie
rechtsabbiegend vorbei bis Sie zum Hotel & Restaurant Gravelotte
(221) kommen. Hier haben Sie die Möglichkeit für eine
kleine Pause. Von hier aus kommen Sie auch zum nahegelegenen,
sehenswerten Hafen. Dort legt auch die „MS Forelle“
ein Schiff der Blau-Weissen-Flotte an Von hier aus kann man
wunderschöne Ausflüge über den Kummerower See (2025
kein Linienverkehr, nur gesonderte Gruppenanfragen möglich)
starten. In Gravelotte gibt es einen Badestrand mit Liegewiese.
Wieder zurück auf die Straße erreicht man von hier in 670 m
den Ort Meesiger. Hier kann man sich die im spätgotischen
Stil gebaute Feld- und Backsteinkirche anschauen.
Weiter der schmalen asphaltierten Straße folgend erreicht
man nach 2 km Sommersdorf. Im Ort kommen Sie am
Schloss und Schlossplatz vorbei. Dort wählen Sie die Straße
in Richtung des Kummerower Sees. Nach etwa 1 km sehen
Sie den wunderschön gelegenen Campingpark Sommersdorf
(222). Wer eine Nacht verweilen möchte kann sich hier
im Campingpark in Sommersdorf einquartieren. Er verfügt
über einen für Seen außergewöhnlichen breiten Sandstrand,
welcher sich gut zum Baden und Sonnen eignet.
Weiter an weitläufigen Feldern vorbei, mit immer wieder
herrlichem Blick über den See, erreichen wir nach 4,6 km
Kummerow am See.
Am Ortseingang folgen wir der Dorfstraße in Richtung Hafen.
Zunächst kommen wir aber an der historischen Dorfkirche
vorbei. Die Kirche wurde im 13. Jh. als rechteckiger
Backsteinbau errichtet. Sie erhielt durch einen Umbau im
18. Jh. ihren Fachwerkturm und ihre heutige Gestalt. Von
der Kirche aus fahren Sie nun direkt zum Hafen. Hier gibt es
auch einen Schiffsanleger und man kann sein Rad auch mit
aufs Schiff nehmen.
Der Hafenkieker (223) in Kummerow ist ein gemütlicher Kiosk
mit maritimem Flair, direkt am neu gestalteten Hafen des
Kummerower Sees gelegen. Seit April 2024 betreiben Daniela
Ahrens und Reimund Diercks den Hafenkieker und
kümmern sich neben dem gastronomischen Angebot auch
um den Hafenbetrieb und den angrenzenden Campingplatz.
Der Hafenkieker bietet ein kleines, aber feines gastronomisches
Angebot, das sich ideal für einen Zwischenstopp bei
der Radtour eignet.
Das Restaurant Seeblick (224) in Kummerow ist ein charmantes
Café und Restaurant direkt am Ufer des Kummerower
Sees. Es bietet eine entspannte Atmosphäre mit herrlichem
Seeblick.
Das Restaurant serviert liebevoll zubereitete Speisen aus
regionalen Zutaten. Neben einer Auswahl an Getränken
können Gäste täglich frischen Kuchen, Eisbecher und wechselnde
saisonale Gerichte genießen. Die Speisekarte bietet
eine Mischung aus deutscher und nordwestdeutscher Küche,
ergänzt durch Kaffeespezialitäten und hausgemachte
Desserts.
Unweit vom Hafen gibt es hier auch eine prima Entspannungs-
und Erfrischungsmöglichkeit am schön angelegten
Strand mit Spielplatz. In unmittelbarer Nähe befindet sich
das Schloss Kummerow (225), Dorfstraße 114, ein Herrenhaus,
welches für die Familie von Maltzahn von 1725bis 1733 im
Barockstil erbaut wurde.
Wir verlassen nun Kummerow in südlicher Richtung und sind
nach 1,2 km wieder an der Straße. Wir biegen rechts ab und
radeln nun den straßenbegleitenden Radweg in Richtung
Leuschentin. Hier gibt es nun eine zweite Abkürzungsmöglichkeit
der Tour. Wer die Schleife über Stavenhagen nicht
fahren möchte, der fährt direkt über Leuschentin nach Malchin.
Alle anderen werden für weitere besondere Highlights der
Tour belohnt. Vor Leuschentin biegen wir links ab auf den
Radweg und radeln 300 m an der Waldkante entlang, biegen
dann aber gleich wieder links in den Wald ab. Nach 800 m
angenehm schattiger Waldfahrt biegen wir rechts ab und
fahren wieder an einer Waldkante für 600 m an der Waldkante
entlang.
Nach 600 m kommen wir an Maxfelde vorbei und folgen
dem Weg 2,2 km in südöstlicher Richtung nach Wüstgrabow.
Weiter geht es immer geradeaus bis wir nach 2,4 km
an die vielbefahrene B194 gelangen. Wir biegen links ab und
nach 300 m biegen wir in Basepohl rechts ab und radeln
durch den Ort, nach 570 m dann rechts ab in Richtung Wald.
Der Straße folgend fahren wir weitere 2 km an der Waldkante
entlang zum Parkplatz der Ivenacker Eichen (226). Hier
erwarten Sie gleich zahlreiche besondere Attraktionen.
Die 1000-jährigen Ivenacker Eichen sind eine kultur- und naturhistorische
Besonderheit, die ihresgleichen sucht. Sie gehören
zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Die mächtigste
der alten Eichen gilt als volumenreichste Eiche in Europa.
Vor 1000 Jahren wurde dieses Gebiet um die Eichen durch
Slawen als Waldweide genutzt. Um 1300 wurde das Vieh des
Ivenacker Zisterzienserinnenklosters in den Wald getrieben.
Damit dies auch dableibt, wurde das Gebiet 1710 eingezäunt,
so entstand der Tiergarten. Zur Jagd wurde Damwild ausgesetzt,
das damals in Mitteleuropa nicht heimisch war. Seit
2017 kann man sich die Eichen auch von oben anschauen
und hat auch einen wunderbaren Ausblick über die Region.
Der 620 m lange Baumkronenpfad ist ein beliebtes Ziel für
Touristen und ein Erlebnis für die ganze Familie.
Weiter geradeaus erreicht man nach kurzer Fahrt (600m)
das Ivenacker Schloss mit der Schlosskirche. Wir verlassen
den Ort Ivenack in Richtung Süden, radeln 570 m weit und
biegen dann bei der nächsten Möglichkeit rechts ab auf
die L273. Nach dem ca. 4 km langen Weg, vorbei an weiten
Feldern und dem Ort Klockow erreichen Sie die Reuterstadt
Stavenhagen.
Sucht man noch eine Übernachtungsmöglichkeit, und ist an
der Hauptstraße in der Stadt angekommen, fahren wir links
ab, 280 m an der B104 entlang, bis Sie schräg gegen über die
HEM-Tankstelle sehen. Nun überqueren wir die Hauptstraße
und erblicken hinter der Tankstelle das Hotel Reutereiche,
Werdohler Straße 10. Praktisch am Rande der Stadt, in wunderbar
ruhiger Lage, befindet sich das gemütliche Hotel mit
Restaurant, Biergarten und kostenlosem Frühstück. Hier
können Sie sich in hellen, komfortablen Zimmern erholen,
sogar ein eigener Fahrradverleih ist vorhanden.
An der B 104 entlang fahren wir schließlich links weiter auf
dem Rondell um die Stadtverwaltung Stavenhagen bis zum
Marktplatz. Seine Popularität verdankt die Stadt Stavenhagen
dem berühmten Schriftsteller Fritz-Reuter, der hier
1810 geboren wurde. Im Fritz-Reuter-Literaturmuseum (227)
am Marktplatz findet man eine Ausstellung zu seinem Leben
mit den bedeutendsten Werken, sowie die Touristeninformation
der Stadt. Diesen kulturellen Höhepunkt sollten Sie
auf Ihrer Tour auf gar keinen Fall verpassen
Verspürt man etwas Hunger, so haben Sie am Marktplatz
gleich mehrere Möglichkeiten. So kann man sich im Café am
Markt bei leckerem Kaffee und Kuchen eine kleine Pause
gönnen. Auch das fast gegenüberliegende griechische Restaurant
Aristo ist eine kulinarische Empfehlung. Es befindet
sich im Hotel Kutzbach, ebenfalls direkt am Marktplatz gelegen,
erreicht man von hier die vielen Sehenswürdigkeiten
der Stadt ganz einfach zu Fuß. Von Stavenhagen aus geht es
neben der B104 nun weiter auf dem an der Straße linksseitig

gelegenen, neu errichteten Fahrradweg. Diesem folgen wir
8,5 km bis nach Malchin.
Weiter entlang der Hauptstraße in Malchin sehen Sie dann
nach etwa 1 km auf der rechten Seite das traditionsreiche
Motorrad und Fahrrad Fachgeschäft „Zweirad Hassemer“
(228), Stavenhagener Str. 19, das keine Wünsche offenlässt.
Bei Zweirad Hassemer findet jeder ein passendes Motorrad
oder Fahrrad, ob gebraucht oder neu. Auch Wartung und
Reparatur sowie diverse Schutzkleidung gehören zum Sortiment.
Besonders hervorzuheben ist der Fahrradverleih Service,
den Zweirad Hassemer rund um den Kummerower See,
bietet. Wenn Sie also während des Urlaubs in dieser Region
ein Fahrrad benötigen, dann sollte dies Ihre erste Adresse
sein. Weiter entlang der Hauptstraße in Richtung Stadtmitte
biegen wir nach 500 m ab und machen einen Abstecher zum
Hafen Malchin (229). Hier kann man eine Rast machen und am
Kanal entlang das schön gelegene Peenecafé Köster´s Eck
(273) direkt an der Spitze besuchen. Während des Aufenthalts
kann man hier an der E-Bike Ladestation die Akkus in
den verschließbaren Fächern kostenfrei aufladen.
Wieder zurück geht es weiter an der Hauptstraße bis Sie das
Malchiner Tor linkerhand sehen. Auch hier ein Tipp für kulturinteressierte
Radler. Diese sollten einen Abstecher zu dem,
sich hinter dem Tor erreichbaren, Marktplatz machen. Hier
befindet sich die große St.-Johanniskirche mit dem hohen
Kirchturm und das Rathaus mit Wappensaal.
Ansonsten radeln Sie nun 2 km in nördlicher Richtung weiter,
dann 5 km über Jettchenshof und Gorschendorf, teilweise
parallel zum rechtsseitig befindlichen Peenekanal, bis nach
Salem. Hier sollten Sie sich zunächst auch zum Hafen begeben,
um dort den See direkt zu genießen oder sich in einem
der Restaurants oder bei einem Imbiss zu stärken. Eine
Segelschule und einen Bootsverleih gibt es auch in Salem.
Bei der Fischerei können Frischfisch oder Räucherfisch erworben
werden. Besonders zu empfehlen ist hier auch ein
Bad im klaren Wasser, da sich in Salem die einzige Badestelle
am ganzen Westufer des Kummerower Sees befindet. Dazu
wurde gleich neben dem Hafen ein Strandabschnitt in den
Schilfgürtel geschnitten. Hier gibt es auch einen Schiffsanleger.
Ihren Urlaub können Sie hier in der Pension Fliedereck (230)
verbringen. Das Feriendomizil bietet 6 individuell gestaltete
Ferienwohnungen, teilweise mit Dachterrasse, Kamin und
zum Teil mit Seeblick. Sie bieten Platz für 2 - 7 Personen und
sind jeweils mit mindestens einem Schlafzimmer, einem Bad
und einer Küche ausgestattet.
Kurz nach dem Ort erreichen Sie rechterhand den Aussichtpunkt
Salem (231), ein wirklich schöner, überdachter Rastplatz
von dem aus Sie bei klarem Wetter einen großen Teil
des Kummerower Sees überblicken können.
Von Salem aus, geht es Richtung Norden 3 km nach
Neukalen. In Neukalen gibt es ein Eisenbahnmuseum, das
direkt an einer Draisinenstrecke liegt, die von Dargun nach
Salem führt. Das Museum beherbergt eine Ausstellung, die
die Entwicklung der Berufsbekleidung der Eisenbahner zeigt.
Kaffee und Kuchen, sowie einen leckeren Imbiss und auch
raffinierte Getränke können Sie in Katja’s Bahnhofscafé in
historischen Eisenbahnwaggons genießen.
Wenn Sie vom Markt in die Lutherstraße fahren, erreichen
Sie das Peenecamp Neukalen (233) in der Schulstraße 3, direkt
an einem der letzten der ursprünglichen Flüsse Deutschlands,
der Peene. Auf 25.000 m² befindet sich ein modernes
Sanitärgebäude, Zelt- und Wohnmobilstellplätze und eine
anliegende Sport- und Freizeitanlage. Der Hafen Neukalen
232 ist schön gestaltet, dort gibt es einen Wasserwanderrastplatz
und einige gastronomische Einrichtungen. Rings
um den Kummerower See kommt besonders der Naturfreund
voll auf seine Kosten, die Flora und Fauna ist schier
unerschöpflich. Malerisch in das Ambiente eingebunden lädt
hier das Gasthaus am Hafen mit seiner wunderschönen Wasserterrasse
zum Verweilen ein.
Wir setzen unsere Tour fort und radeln vom Hafen 150 m
in nördliche Richtung und biegen rechts ab in den Warsower
Weg. Auf dem breiten asphaltierten Radweg geht es nun
3 km weiter durch das Waldgebiet nach Warsow, entlang
des Naturschutzgebietes „Neukalener Moorwiesen“. Wenn
Sie dort ankommen sind, biegen Sie links ab und gelangen an
die L20. Sie überqueren nun vorsichtig die L20 und vor Ihnen
befindet sich das Hotel und Gaststätte Moll (234). Auch das ist
ein guter Unterkunftstipp, um in diese Tagestour zu starten.
In der Hotel-Pension Moll befinden sich 17 gemütlich
eingerichtete Zimmer. Das familiär geführte Haus befindet
sich in schöner ländlicher Umgebung. In der Gaststätte “bei
Molli” erwartet Sie ein rustikales Ambiente. Als besonderer
Service wird Ihnen hier die Möglichkeit geboten Ihr E-Bike
wieder an der Ladestation vor dem Hotel kostenlos aufzuladen.
Wieder zurück zur Kreuzung in Warsow biegen wir nun
links ab. Weiter in Richtung Nordosten führt unser Weg 2,8
km durch weitere Felder und an Wäldern vorbei. Auf Höhe
von Kützerhof biegen wir links ab und fahren wieder 1,6 km
über die L20 nach Wagun. Im Ort biegen wir rechts ab und
nach 3,5 km kommen wir an die L20. Nach 300m erreichen
wir Dargun.
Das Städtchen Dargun bildet das Tor zu gleich 2 Naturparks,
dem „Naturpark Mecklenburgische Schweiz“ & „Kummerower
See“ sowie dem „Naturpark Flusslandschaft Peenetal“.
Die Pfarrkirche zu Dargun, begrüßt die Gäste schon von Weitem
mit ihrem 40 m hohen Turm. Das im Baustil des späten
17. Jh.s geprägte Schloss Dargun und die Klosterkirche sind
als gesicherte Ruine erhalten und stehen mit dem im frühen
18. Jh. angelegten 3,5 ha großen Schlosspark den Besuchern
offen. Auf diesem Areal wird Ihnen eine Menge geboten.
Das ist auch unser erstes Ziel im Städtchen. Informationen
zum Ort und Ihrem Aufenthalt bekommen Sie in der Stadtinfo
Dargun (235), diese befindet sich im Hauptportal der Kloster-
und Schlossanlage. Im Klosterladen Dargun (236), Schloss
7, bietet Klostervogt Hartwig regionale Spezialitäten aus
Mecklenburg-Vorpommern. Sie finden handgemachte Waren,
Geschenkartikel, Naturprodukte und Allerlei fürs leibliche
und seelische Wohl. Die Vielfalt, der vom Klostervogt
angebotenen Waren ist groß - vom handgemachten Schokotrüffel
über erlesene Naturkosmetik bis hin zu regionalem
Kunsthandwerk finden Sie dort so manche Spezialität. Der
Name Uns lütt Museum (237) täuscht, denn das Museum besitzt
17 Räume mit über 2.000 m2 Ausstellungsfläche. Es ist
somit das größte Museum der Region. Zur Alltagsgeschichte
ist ebenfalls etwas auf dem Areal der Kloster- und Schlossanlage
eingerichtet. Überzeugen Sie sich selbst. In Dargun
gibt es noch so einiges zu entdecken. Ein besonderer Spaß
für Groß und Klein ist der Irrgarten (238), der aus einem 2.035
m langem Wegesystem besteht. Auch der Walderlebnispfad
(239) und der historische Erlebnispfad „Slawische Burgwallanlage“
(240) sind ein unterhaltsames Erlebnis für die ganze
Familie. Ansonsten geht es von Dargun aus wieder zurück
zum Ausgangspunkt unserer Tour, dem Marktplatz in Demmin.
Dazu radeln wir aus Dargun an der B 110 auf dem straßenbegleitenden
Radweg, vorbei an Zarnekow, Warrenzin,
Wolkow und Deven entlang, bis wir nach 8,7 km Demmin
erreicht haben. Über die Rosestraße und Baumannstraße
nähern wir uns dem Marktplatz, die weithin sichtbare Kirche
hilft uns bei der Orientierung.
Eine Empfehlung für den nächsten Tag, vielleicht auch noch
nach der Tour, ist ein Besuch des Naturerlebnisbades Biberburg
(241), Nordsackgasse 3a.
Am Zusammenfluss von Peene, Tollense und Trebel gelegen,
führt Demmin nicht nur in die Geschichte der Hanse zurück,
sondern eröffnet auch vielfältige Möglichkeiten für Naturfreunde
und Kulturinteressierte.
Demmin, inzwischen staatlich anerkannter „Tourismusort“,
überrascht mit einer gelungenen Mischung aus mittelalterlicher
Architektur, maritimer Natur und spannender Kultur.
Ob Sternengucken im Planetarium, Mittelalter erleben im
Hanseviertel oder Flussromantik an der Peene – die Stadt
ist ein lohnendes Ziel für alle, die authentischen Landgeist
und entspanntes Ambiente suchen.
Besuchen sollten Sie auf jeden Fall die dem Mittelalter nachempfundene
Kulisse vom HanseViertel (242), dort gibt umfangreiche
Einblicke in das Tun und Schaffen der Menschen
zu jener Zeit. Tauchen Sie ein in das Erlebnis des Filzens, Kerzenziehens,
Schmiedens, traditionellen Brotbackens sowie
Korbflechtens.
Rund um den Kummerower See gibt es einige gute Möglichkeiten,
sein E‑Bike kostenlos oder günstig aufzuladen. Viele
Stationen wurden seinerzeit durch das Unternehmen MARIS
CONSULT installiert, diese sind in der Tourenkarte, der Tourbeschreibung
oder der beiliegenden Radwanderkarte aufgeführt.
Auch der regionale Fachhändler Zweirad Hassemer
hat zahlreiche Stationen errichtet, so dass Sie auf der Tour
in dieser Hinsicht völlig entspannt bleiben können.
Mit seinen rund 33 Quadratkilometern Fläche gehört der
Kummerower See zu den größten Binnenseen Norddeutschlands.
Eingebettet in ein leicht hügeliges Relief, das durch die
letzte Eiszeit geformt wurde, schimmert er im Sonnenlicht
wie ein gläsernes Auge der Natur.
Der See ist Teil des Naturparks Mecklenburgische Schweiz
und Kummerower See, der sich über mehr als 670 Quadratkilometer
erstreckt. Der Park wurde 1997 gegründet, um
eine einzigartige Kulturlandschaft zu bewahren, in der sich
Wiesen, Felder, Wälder, Moore und Seen zu einem harmonischen
Ganzen fügen. Es ist eine Landschaft, die einlädt: zum
Staunen, zum Verweilen – und zum bewussten Erleben.
Nicht nur landschaftlich ist die Region ein Juwel – auch
ökologisch. Am Kummerower See und in den angrenzenden
Feuchtgebieten finden unzählige Tierarten einen geschützten
Lebensraum: Fischotter, Biber, Eisvögel und Seeadler gehören
ebenso dazu wie die majestätischen Kraniche, die im
Herbst in riesigen Formationen über die Region ziehen.
Was die „Mecklenburgische Schweiz“ von anderen Landschaften
unterscheidet, ist ihr harmonisches Miteinander
aus wilder Natur und behutsam bewirtschafteter Kulturlandschaft.
Feldsteinmauern, Streuobstwiesen und Alleen
zeugen vom Wirken vergangener Generationen, das bis heute
sichtbar und spürbar geblieben ist.

Beschreibung

Das Höhenprofil und die GPX-Datei dieser Tour öffnen Sie bitte mit dem nachfolgenden Link:

Tour 08 – Rund um den Kummerower See

Tourpunkte / Leistungsanbieter an der Tour

 

Tourismus Demmin (215)
Schlossstr.
Dargun
www.dargun.de

Kirche Demmin (216)

Hotel Pommernland (217)
Meisengrund 13
Demmin
www.hotel-pommernland.m-vp.de/

Fähre Aalbude (218)
Aalbude
https://mvvg-bus.de/faehre/

Ausflugsrestaurant Aalbude (219)
Aalbude 2
Aalbude
www.pension-aalbude.de

Aussichtsturm Aalbude (220)
Aalbude

Hotel & Restaurant Gravelotte (221)
Am Kummerower See
Gravelotte
www.hotel-gravelotte.de

Campingpark Sommersdorf (222)
Am Hafen 2
Sommersdorf
www.camping-sommersdorf.de

Kummerower Schloss (225)
Dorfstr. 114
Kummerow
www.schloss-kummerow.de

Ivenacker Eichen und Baumkronenpfad (226)
Ivenack
Nationales Naturmonument Ivenacker Eichen - Wald-MV

Fritz-Reuter Literaturmuseum (227)
Markt 1
Stavenhagen
www.fritz-reuter-literaturmuseum.de)

Zweirad Hassemer (228)
Stavenhagener Str. 19
Malchin
www.zweirad-hassemer.de

Hafen Malchin (229)
Malchin

Feriendomizil Fliedereck (230)
Salem 15
Salem
www.urlaubsparadies-salem.de

Aussichtspunkt Salem (231)
Salem

Hafen Neukalen (232)
Neukalen

Peenecamp Neukalen (233)
Schulstraße 3
Neukalen
www.peenecamp.de

Hotel und Restaurant Moll (234)
Warsow 44a
Warsow
www.hotelpension-moll.de

Stadt-Info Dargun (235)
Schlossstr.  10
Dargun
www.dargun.de

Klosterladen (236)
Neubauter Straße  5
Dargun
www.klosterladen-dargun.de

Uns Lütt Museum (237)
Klosterdamm 6
Dargun
www.museum-dargun.de

Irrgarten (238)
Forstsiedlung 13
Dargun
www.irrgarten-dargun

Walderlebnispfad (239)
Schlossstr.
Dargun
www.walderlebnispfad-dargun.de

Slawische Burgwallanlage (240)
Dargun

Naturerlebnisbad Biberburg Demmin (241)
Nordsackgasse 3a
Demmin
www.demmin.de/seite/202676/biberburg.html

Hanseviertel Demmin (242)
Baumannstraße
Demmin
www.demmin.de/seite/177025/hanseviertel.html