Tour 05 – Die Boddenküste-Tour
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Kurzbeschreibung
Mit der Fahrradrundtour 5 a begeben Sie sich zunächst auf eine Reise entlang des Pilgerwegs St. Jürgen. Früher an sich religiös motiviert, beschreibt das moderne Pilgern eher das Eindringen in die Natur mit Geist und Herz, wobei der Weg das Ziel ist. Entdecken Sie im Verlauf dieser Rundfahrt die Wallfahrtskirche St. Marien in Kenz, die historische Gartenanlage in Starkow und vieles mehr. Auf dem zweiten Teilstück dieser Tour erkunden Sie die malerischen Örtchen rund um die Grabow, die den östlichsten Teil der Darß-Zingster Boddenkette darstellt.
Die Rundtour 5 b führt von der Hansestadt Stralsund zunächst auf dem Ostseeküstenradweg entlang des Strelasund und der Prohner Wiek bis Klausdorf. Weiter über Barhöft führt die Tour dann durch die Kranichregion und durch flaches Land mit Wiesen und Feldern bis Prohn. Der Rückweg führt vorbei am Parower Gutsensemble bis zum Startpunkt am Hafen
der Hansestadt Stralsund.
Tourenverlauf auf Karte

Allgemeine Daten
> ALLGEMEINER CHARAKTER
Entdecken Sie die Schönheit des Vorpommerschen Fest landes entlang des Pilgerwegs St. Jürgen.
Radeln Sie durch die Landschaft der Vorpommerschen Boddenküste und entlang des Strelasunds.
> TOURVERLAUF
Tourenverlauf 5 A: Barth – Kenz – Löbnitz – Starkow – Velgast – Groß Kordshagen – Günz – Nisdorf –
Groß Mohrdorf – Hohendorf – Barhöft – Klausdorf – Hohendorf – Nisdorf – Glöwitz – Barth
Tourenverlauf 5 B: Stralsund – Parow – Klein Damitz
– Klausdorf – Barhöft – Hohendorf – Groß Mohrdorf – Günz – Neuenpleen – Altenpleen – Prohn – Kramer
hof – Parow – Stralsund
> START- UND ZIELPUNKT
Tour A: Marktplatz Barth
Tour B: Hansestadt Stralsund - Parkplatz am Hafen
> DATEN
Länge: Tour A: 84 km Tour B: 55 km Dauer (ohne Rast): Tour A: ca. 6 h Tour B: ca. 4 h
Niveau/Schwierigkeit: Tour A: anspruchsvoll Tour B: mittel Wegebeschaffenheit:
Tour A: Asphalt/Pflaster 64 %, Schotter/Kies 6 %, Wege/Pfade 11 %, Straße 19 %
Tour B: Asphalt/Pflaster 61 %, Schotter/Kies 9 %,
Wege/Pfade 9 %, Straße 21 %
Beschreibung
Tour 5a: Rundtour von Barth nach Barhöft
Start- und Zielpunkt dieser Tour ist die vorpommersche
Vinetastadt Barth. Umgeben von einer reizvollen und stillen
Uferlandschaft besticht die beschauliche Kleinstadt vor
allem durch ihren mittelalterlichen Stadtkern und den alten
Hafen. Vor den Toren der Stadt soll die sagenumwobene
Handelsstadt Vineta gelegen haben, die um das Jahr 1000
im Meer versunken sein soll. Die alljährlich stattfindenden
Vineta-Festspiele, die auf einer Schwimmbühne am Hafen
veranstaltet werden, zeugen vom Legendenfieber der
Barther Einwohner.
Die Tour beginnt auf dem Marktplatz 70 von Barth. Die
Pension „Eshramo“ 110 befindet sich direkt am Markt In
unmittelbarer Nähe des Marktes befindet sich auch die
imposante, mächtige St.-Marien-Kirche 71 , die schon von
weithin sichtbar ist, und einen Besuch lohnt.
Fahren Sie zunächst auf der belebten „Lange Straße“ direkt
am Vineta-Museum vorbei und darauf weiter bis in die
Chausseestraße. Der Chausseestraße folgen Sie nun in
südlicher Richtung und der L23 auf dem straßenbegleitenden
Radweg Insgesamt ca. 4,2 km bis zum Abzweig nach Kenz.
Den Ort erreichen Sie weiteren 800 m auf der Landstraße
und der Kastanienallee. Der kleine Ort Kenz ist vor allem für
seine Wallfahrtskirche St. Marien 113 bekannt, deren 40 m
hoher Turm schon von Weitem zu sehen ist. Die gotische
Backsteinkirche wurde um 1400 neben einer Quelle erbaut,
der man schon zur Slawenzeit heilende Kräfte zusprach. Sie
bewirkte, dass Kenz im 15. Jahrhundert zum meistbesuchten
Wallfahrtsort in Pommern wurde. An der Stelle der Heilquelle
steht seit 2003 ein Brunnenhaus, das nach historischem
Vorbild errichtet wurde. Probieren auch Sie das Wasser aus
der Pumpe - vielleicht entfaltet es ja auch bei Ihnen seine
heilende Wirkung.
Die Tour führt Sie danach weiter auf dem östlichen BacksteinRundweg bis Starkow. Sie verlassen Kenz dann entlang der
Brunnenaue nach 120 m in südlicher Richtung, biegen dann
kurz rechts radeln 230 m weiter und dann geht es links ab 3,6
km auf dem Radweg über Felder und Wiesen hinweg bis Sie
Löbnitz erreichen. Die kleine Gemeinde liegt unmittelbar an
der Barthe. Sie ist vor allem für das ehemalige Jagdhaus der
Gutsherrschaft, das sogenannte „Storchennest“, bekannt. In
Löbnitz kreuzt die L23 die Bundesstraße B105. Biegen Sie
links auf die B105 ab und nach 850 Metern wieder rechts auf
die Dorfkirche. Nach 3 km erreichen Sie so Starkow. In dem
kleinen, idyllischen Ort, durch den die Barthe fließt, erwartet
Sie eine denkmalgeschützte, historische Gartenanlage mit
alten Obstbäumen, einem Laubengang, Barockbeeten, einem
Bienenhaus, einem Staudengarten sowie einem Nutzgarten.
Ebenfalls sehenswert ist die dreischiffige Backsteinbasilika
St. Jürgen 114 aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts.
Sie befindet sich innerhalb eines historischen Ensembles aus
Pfarrhaus, Schul- und Küsterhaus, einer wiedererrichteten
Pfarrscheune und einem Predigerwitwenhaus. Sowohl
die Gebäude als auch die Gartenanlage werden vom
Verein „Backstein - Geist und Garten e. V.“ gepflegt,
der auch regelmäßig Führungen und weitere kulturelle
Veranstaltungen anbietet.
Von der Basilika aus fahren Sie den Kirchsteig zurück in
südöstlicher Richtung und biegen links auf die Landstraße
ein. Wählen Sie hier den asphaltierten Radweg, der
sich links neben der Straße befindet. Bald passieren Sie
Manschenhagen, einen Ortsteil der Gemeinde Velgast.
Nach 1,4 km treffen Sie auf die Landstraße L212. Überqueren
Sie diese, um den asphaltierten Radweg in rechter Richtung
zu nutzen. Dieser führt Sie in den Ortsteil Velgast, der zur
gleichnamigen Gemeinde gehört. Velgast zählt knapp 1.300
Einwohner und wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt.
Aus der gleichen Zeit stammt auch die hiesige ChristusKirche, die vermutlich durch das nahe Zisterzienserkloster
Neuencamp, das heute als Franzburg bekannt ist, erbaut
wurde. Besonders sehenswert ist das Kreuzrippengewölbe
im gotischen Stil, das im 15. Jh. durch auffällige Konsolsteine
abgeschlossen wurde, die sechs menschliche Gesichter und
drei Tierfiguren darstellen. Sie erreichen die Kirche, indem
Sie der Landstraße weiter folgen. Über die Bahngleise
hinweg gelangen Sie nach 500 Metern zur Christus-Kirche.
Von Velgast aus haben Sie die Möglichkeit, mit der Usedomer
Bäderbahn (UBB) zurück nach Barth zu fahren. Die Zugfahrt
dauert nur etwa 10 Minuten und eine Fahrradmitnahme
ist problemlos möglich. Der Bahnhof befindet sich nördlich
der Christus-Kirche. Fahren Sie die Hauptstraße zurück und
bie-gen Sie nach 350 Metern links in die Bahnhofstraße ein.
Diese führt Sie zum Velgaster Bahnhof.
Für die normale Weiterfahrt radeln Sie die Hauptstraße
weiter entlang und biegen links in den Bussiner Weg ein. Vom
Ortsausgang Velgast fahren wir nun in östliche Richtung 1,2
km bis Bussin. Wir radeln immer weiter, verlassen den Ort
und erreichen nach 1 km auf einem Betonplatten Spurweg
einen kleinen Wald. Auf dem Waldweg geht es 1,3 km entlang
und wir fahren dann auf der Schulstraße durch den Ort
Kummerow bis an die B 105 heran. Gleich hinter der Straße
verläuft die Bahnstrecke Rostock-Stralsund. Wir überqueren
die Bundestraße äußerst vorsichtig und vor der Bahnstrecke
gibt es noch einen kleinen Weg in östliche Richtung. Diesen
nutzen wir, nach 340 m erreichen wir den Tunnel, der unter
der Eisenbahntrasse hindurchführt.
Die Tour beginnt auf dem Marktplatz 70 von Barth. Die
Pension „Eshramo“ 110 befindet sich direkt am Markt In
unmittelbarer Nähe des Marktes befindet sich auch die
imposante, mächtige St.-Marien-Kirche 71 , die schon von
weithin sichtbar ist, und einen Besuch lohnt.
Fahren Sie zunächst auf der belebten „Lange Straße“ direkt
am Vineta-Museum vorbei und darauf weiter bis in die
Chausseestraße. Der Chausseestraße folgen Sie nun in
südlicher Richtung und der L23 auf dem straßenbegleitenden
Radweg Insgesamt ca. 4,2 km bis zum Abzweig nach Kenz.
Den Ort erreichen Sie weiteren 800 m auf der Landstraße
und der Kastanienallee. Der kleine Ort Kenz ist vor allem für
seine Wallfahrtskirche St. Marien 113 bekannt, deren 40 m
hoher Turm schon von Weitem zu sehen ist. Die gotische
Backsteinkirche wurde um 1400 neben einer Quelle erbaut,
der man schon zur Slawenzeit heilende Kräfte zusprach. Sie
bewirkte, dass Kenz im 15. Jahrhundert zum meistbesuchten
Wallfahrtsort in Pommern wurde. An der Stelle der Heilquelle
steht seit 2003 ein Brunnenhaus, das nach historischem
Vorbild errichtet wurde. Probieren auch Sie das Wasser aus
der Pumpe - vielleicht entfaltet es ja auch bei Ihnen seine
heilende Wirkung.
Die Tour führt Sie danach weiter auf dem östlichen BacksteinRundweg bis Starkow. Sie verlassen Kenz dann entlang der
Brunnenaue nach 120 m in südlicher Richtung, biegen dann
kurz rechts radeln 230 m weiter und dann geht es links ab 3,6
km auf dem Radweg über Felder und Wiesen hinweg bis Sie
Löbnitz erreichen. Die kleine Gemeinde liegt unmittelbar an
der Barthe. Sie ist vor allem für das ehemalige Jagdhaus der
Gutsherrschaft, das sogenannte „Storchennest“, bekannt. In
Löbnitz kreuzt die L23 die Bundesstraße B105. Biegen Sie
links auf die B105 ab und nach 850 Metern wieder rechts auf
die Dorfkirche. Nach 3 km erreichen Sie so Starkow. In dem
kleinen, idyllischen Ort, durch den die Barthe fließt, erwartet
Sie eine denkmalgeschützte, historische Gartenanlage mit
alten Obstbäumen, einem Laubengang, Barockbeeten, einem
Bienenhaus, einem Staudengarten sowie einem Nutzgarten.
Ebenfalls sehenswert ist die dreischiffige Backsteinbasilika
St. Jürgen 114 aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts.
Sie befindet sich innerhalb eines historischen Ensembles aus
Pfarrhaus, Schul- und Küsterhaus, einer wiedererrichteten
Pfarrscheune und einem Predigerwitwenhaus. Sowohl
die Gebäude als auch die Gartenanlage werden vom
Verein „Backstein - Geist und Garten e. V.“ gepflegt,
der auch regelmäßig Führungen und weitere kulturelle
Veranstaltungen anbietet.
Von der Basilika aus fahren Sie den Kirchsteig zurück in
südöstlicher Richtung und biegen links auf die Landstraße
ein. Wählen Sie hier den asphaltierten Radweg, der
sich links neben der Straße befindet. Bald passieren Sie
Manschenhagen, einen Ortsteil der Gemeinde Velgast.
Nach 1,4 km treffen Sie auf die Landstraße L212. Überqueren
Sie diese, um den asphaltierten Radweg in rechter Richtung
zu nutzen. Dieser führt Sie in den Ortsteil Velgast, der zur
gleichnamigen Gemeinde gehört. Velgast zählt knapp 1.300
Einwohner und wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt.
Aus der gleichen Zeit stammt auch die hiesige ChristusKirche, die vermutlich durch das nahe Zisterzienserkloster
Neuencamp, das heute als Franzburg bekannt ist, erbaut
wurde. Besonders sehenswert ist das Kreuzrippengewölbe
im gotischen Stil, das im 15. Jh. durch auffällige Konsolsteine
abgeschlossen wurde, die sechs menschliche Gesichter und
drei Tierfiguren darstellen. Sie erreichen die Kirche, indem
Sie der Landstraße weiter folgen. Über die Bahngleise
hinweg gelangen Sie nach 500 Metern zur Christus-Kirche.
Von Velgast aus haben Sie die Möglichkeit, mit der Usedomer
Bäderbahn (UBB) zurück nach Barth zu fahren. Die Zugfahrt
dauert nur etwa 10 Minuten und eine Fahrradmitnahme
ist problemlos möglich. Der Bahnhof befindet sich nördlich
der Christus-Kirche. Fahren Sie die Hauptstraße zurück und
bie-gen Sie nach 350 Metern links in die Bahnhofstraße ein.
Diese führt Sie zum Velgaster Bahnhof.
Für die normale Weiterfahrt radeln Sie die Hauptstraße
weiter entlang und biegen links in den Bussiner Weg ein. Vom
Ortsausgang Velgast fahren wir nun in östliche Richtung 1,2
km bis Bussin. Wir radeln immer weiter, verlassen den Ort
und erreichen nach 1 km auf einem Betonplatten Spurweg
einen kleinen Wald. Auf dem Waldweg geht es 1,3 km entlang
und wir fahren dann auf der Schulstraße durch den Ort
Kummerow bis an die B 105 heran. Gleich hinter der Straße
verläuft die Bahnstrecke Rostock-Stralsund. Wir überqueren
die Bundestraße äußerst vorsichtig und vor der Bahnstrecke
gibt es noch einen kleinen Weg in östliche Richtung. Diesen
nutzen wir, nach 340 m erreichen wir den Tunnel, der unter
der Eisenbahntrasse hindurchführt.
selbst zu entdecken.
Kehren Sie anschließend auf die Landstraße zurück. Nach
wenigen Minuten erreichen Sie dann Günz. Der Ortsteil
gehört zur Gemeinde Altenpleen. Hier befindet sich eine
Gutsanlage, die ursprünglich zum Kloster St. Annen und
Brigitten in der 14 km entfernten Hansestadt Stralsund
gehörte. Die Gebäude, die im 19. Jahrhundert entstanden
sind, befinden sich jedoch in einem desolaten Zustand.
Jetzt können Sie entscheiden, ob Sie die Tour verkürzen
wollen und über Nisdorf und dann auf dem OstseeküstenRadweg den Rückweg nach Barth antreten Dazu biegen
Sie kurz vor dem Ortsausgang von Günz links auf die wenig
befahrene Landstraße ein.
Wenn Sie genügend Energie für die Weiterfahrt haben dann
führt unsere Tour Sie zunächst 3 km weiter nach Groß
Mohrdorf. Der Ortsteil, der zur gleichnamigen Gemeinde
gehört, besitzt eine dreischiffige Backsteinkirche aus
dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, Anschließend
fahren Sie auf dem neuen, asphaltierten Radweg parallel
zur Landstraße L213 weiter in Richtung Hohendorf. Nach
1,7 km biegen Sie links in die Straße Am Park ein und haben
so den Ortsteil Hohendorf erreicht. Eingebettet in eine
weitläufige 3 ha große Parklandschaft mit sehr alten Buchen
und Eichen befindet sich zu Ihrer Rechten das imposante
Schloss Hohendorf 117 . Nach Plänen von Karl Friedrich
Schinkel wurde der Wohnsitz im Jahr 1854 für die Familie
von Klot-Trautvetter im Tudor-klassizistischen Stil erbaut.
Entwürfe der Parkanlage kamen von Peter Joseph Lenné,
dem damaligen Generaldirektor der königlich-preußischen
Gärten. Das Schloss wurde aufwendig saniert, exklusive
Appartements mit außergewöhnlichem Flair wurden
geschaffen.
Für die Weiterfahrt radeln Sie den Langendorfer Weg hinauf
und 2,5 km bis kurz vor Wendisch Langendorf. Sie halten
sich rechts und fahren 1,8 km in östlicher Richtung und
biegen dann links ab 1,2 km in nördliche Richtung bis ans
Wasser heran. Hier gibt es auch einen Aussichtspunkt zur
gegenüberliegenden Insel Bock, eine unbewohnte Insel
zwischen der Halbinsel Zingst und der Insel Hiddensee. Sie
entstand im 20. Jh. im Gebiet einer ausgedehnten Sandbank.
Folgen Sie nun dem Weg immer entlang unweit des Wassers
in Richtung Barhöft. Der kleine Ortsteil der Gemeinde
Klausdorf besitzt einen eigenen Hafen und war zu DDRZeiten ein Stützpunkt der Nationalen Volksarmee mit
eigenem Truppenübungsplatz. Heute ist Barhöft Bestandteil
des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft
und ein beliebter Kranichrastplatz. Nach 1,6 km gelangen
Sie zum „Haus am Kliff“, das eine Ausstellung des
Nationalpark-Informationszentrums Barhöft beheimatet.
Hier wird familienfreundlich über die Besonderheiten des
Nationalparks rund um Barhöft aufgeklärt. Direkt neben
dem Informationszentrum befindet sich ein 17 m hoher
Aussichtsturm 118 , der über Bodden- und Ostseewasser
hinweg einen wunderschönen Rundumblick vom Darßer Ort
über Hiddensee bis nach Stralsund gewährt.
Fahren Sie anschließend den Bockweg in Richtung Hafen
hinunter. Hier wächst seit 2011 die Skulpturensammlung
„Grüne Kliffkunst Barhöft“, an der unterschiedliche Künstler,
wie Karsten Miller, Petra Feyerherd, Thomas Radeloff und
Lucas Drechsler, beteiligt sind. Direkt am Hafen befindet sich
das „Hotel Seeblick“. Im Restaurant Portofino 119 können
Sie bei einem uneingeschränkten Blick auf Yachthafen
die abwechslungsreiche italienische Küche genießen. Für
die Weiterfahrt wählen Sie wieder die Landstraße NVP10
bis nach Klausdorf. Im hiesigen „Vorpommernhus“, einem
umgebauten Bullenstall, finden regelmäßig kulturelle
Veranstaltungen statt. Auch berühmte Kabarettisten, wie
Karl Dall, waren hier schon zu Gast. Anschließend fahren Sie
weiter die Landstraße entlang und biegen nach 1,7 km rechts
auf die Landstraße L213 ab. Nachdem Sie wieder Hohendorf
erreicht haben, fahren Sie nach rechts in den Neuen Weg und
dann gleich wieder nach links in den Bisdorfer Weg. Diesem
folgen Sie 3,7 km bis nach Kinnbackenhagen, um direkt auf
dem Deich mit einem wunderschönen Blick auf den Bodden
und den Zingst den Rückweg anzutreten. Vorher sollten Sie
noch eine Auszeit nehmen, um auf der Aussichtsplattform
Kinnbackenhagen 120 einen einzigartigen Blick auf den
Zingst und die Inseln zu werfen.
Der Ostseeküstenradweg führt Sie dann über Nisdorf, Neu
Bartelshagen, Dabitz und Glöwitz zurück nach Barth.
In Nisdorf empfehlen wir einen Halt beim historischen Gut
Nisdorf 313 an der Boddenküste einzuplanen, es verbindet
mehr als 700 Jahre Geschichte mit einem modernen,
nachhaltigen Konzept und bietet seinen Gästen Erholung
inmitten unberührter Natur. Das Biohotel verfügt über
großzügige Ferienapartments, einen Wellnessbereich und
verwöhnt seine Gäste mit einer konsequent biologischen
Küche aus regionalen Zutaten. Von Mai bis Oktober lädt das
Café „Auf Gut Glück“ Radfahrer, Wanderer und Ausflügler zu
hausgemachten Kuchen, Kaffeespezialitäten, Eis und Snacks
Fischimbiss Fischbrötchen
Dachterrasse mit Hafenblick
Räucherfisch Frischfischverkauf
warme und kalte Getränke
Mai-Okt. Mo. 8:30 - 14 Uhr Di. - Sa. 8:30 - 16 Uhr
Nov.-Apr. Mo. 8:30 - 14 Uhr
Am Osthafen 5 18356 Barth Telefon: 038231 / 849962
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Am Hafen 1 .
18445 Klausdorf OT Barhöft
Telefon : 038323 - 26 54 21
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D I R E K T A M Y A C H T H A F E N B A R H Ö F T
302
ein – alles in 100 Prozent Bio-Qualität.
Zwischen Neu-Bartelshagen und Dabitz lohnt sich ein kurzer
Abstecher vom Ostseeküstenradweg zum Prima Resort
Boddenblick mit dem Prima Restaurant und Bar Boddenblick
und sogar einem Minimarkt.
Weiter auf dem Rückweg begeistert der schon vom Radweg
sichtbare und schön angelegte Dabitzer Hafen. Auch hier
lohnt es sich kurz innezuhalten, den direkten Blick auf den
Bodden zu genießen oder sich am dortigen Imbiss zu stärken.
Nun geht es von Dabitz nur noch 5,6 km zurück nach Barth.
Am Barther Hafen 72 angekommen, empfiehlt sich ein
Zwischenstopp im Fischladen & Imbiss „Fischer Andre“ 302
direkt am Osthafen gelegen, in dem Sie sich mit regionalen
Fischgerichten stärken können. Hier gibt es leckeres
Essen mit Blick auf das muntere Treiben am Hafen und
auf den Bodden. Seit Generationen prägt Fischer André
die Fischereitradition am Barther Bodden und bringt den
Fang direkt vom Wasser auf den Tisch. Geräucherter Fisch,
frische Spezialitäten und ehrliches Handwerk spiegeln die
enge Verbundenheit mit der Küstenlandschaft wider.
Den Marktplatz erreichen Sie am Besten über die
Fischerstraße. Dort angekommen haben Sie dann den
Zielpunkt dieser Tour erreicht.
Ein Tipp für den Abend zum Abschluss der Tour ist auf
jeden Fall das Jambolaya 122 auch wieder am Osthafen
gelegen. Genießen Sie dort neben vielen bekannten Snacks
und Getränken eine exotisch-chillige Atmosphäre mit
fantastischer Aussicht auf den Barther Hafen und Bodden.
Am nächsten Tag empfiehlt sich ein Besuch in der Dammstr.
bei Vineta Perlen 69 , wo handgefertigter Schmuck
hergestellt wird. Sehr zu empfehlen wäre auch ein Besuch
des Museums Papenhof 306 , welches sich direkt neben der
St.-Marien-Kirche 71 befindet. Der historische Papenhof
erzählt von der bewegten Geschichte Barths und dem Leben
zwischen Handel, Handwerk und Hafen. Liebevoll gestaltete
Ausstellungen eröffnen
spannende Einblicke
in die Entwicklung der
traditionsreichen Boddenstadt.
Für alle Fragen zu Ihrem
Aufenthalt steht Ihnen
fast direkt nebenan in
der Papenstraße 8, die
Tourist Info Barth 111
zur Verfügung.
Tour 5b: Rundtour von Stralsund nach Barhöft
Unsere Radtour starten wir am Parkplatz am Hafen 125 der
Hansestadt Stralsund. Der bunte und gut besuchte Hafen
von Stralsund befindet sich nahe der Altstadt. Jachten aus
aller Herren Länder schaukeln hier sacht am Kai. Stralsunds
hanseatische Wurzeln sind auf Schritt und Tritt zu spüren,
gehörte die Stadt im Mittelalter doch zu den bedeutendsten
Fernhandels- und Umschlagplätzen in Nordeuropa. Von hier
auf dem Parkplatz blicken wir auf die Hafeninsel mit dem
Ozeaneum, auf die Altstadt mit den prachtvollen Kirchen,
die Nordmole in unmittelbarer Nähe und direkt gegenüber
am Strelasund befindet sich Altefähr.
Wir beginnen unsere Tour direkt am Ufer und fahren
in westlicher Richtung los, immer entlang der sehr gut
ausgebauten Sundpromenade. Auf der rechten Seite
begleitet uns der Strelasund, der die Insel Rügen vom Festland
trennt. Die Kennzeichnung des Ostseeküstenradweges leitet
uns nun sogar bis nach Klausdorf, aber unterwegs gibt es
vieles zu entdecken. Entsprechend geht es geradewegs auf
dem breiten Asphaltband weiter. Parkanlagen begleiten uns
aus der Stadt heraus.
Wir passieren dabei nach 700 m das Ernst-Thälmann-Denkmal.
Der nicht unumstrittene deutsche Kommunistenführer
wurde 1944 im KZ Buchenwald ermordet und ist in der
heutigen Denkmalkultur nur noch selten präsent. Nach nur
500 m erreichen wir das Areal des Strandbades von Stralsund
127 mit einem öffentlichen Sandstrand – an sonnigen Tagen
eine gute Gelegenheit, Abkühlung in den Wellen zu suchen.
Gleich nach diesem Abschnitt entdecken wir rechterhand
einen kleinen Hafen eines Bootsvereins. Linkerhand befindet
sich das historische Gelände der „Schwedenschanze“. Vor über
150 Jahren, genauer gesagt 1870 wurde die Festungsanlage,
die bei den Stralsundern nur Schwedenschanze heißt,
gebaut. Und daran waren die Franzosen schuld. Im Juli 1870
brach der Deutsch-Französische Krieg aus. Vor Rügen lagen
zu dieser Zeit französische Kriegsschiffe. Die preußische
Heeresführung befürchtete, dass diese Schiffe in den
Strelasund einlaufen und Stralsund angreifen könnten. Das
sollte unbedingt verhindert werden. So erging der Befehl,
weit vor dem Kniepertor unmittelbar am Strelasund eine
Schanze mit Geschützen zu errichten. Auf einem Wall, dem
Ringstand, sollten die Kanonen stehen, umgeben von einem
Verteidigungsgraben. Zum Einsatz kamen die Kanonen aber
nicht, weil die Franzosen doch nicht übers Wasser kamen.
Der Volksmund taufte die Anlage auf Schwedenschanze,
weil man annahm, dass auch die Schweden an gleicher Stelle
solche Verteidigungsstellungen gehabt hatten, nur eben viel
früher.
Weiter auf dem Ostseeküstenradweg unterwegs
erblicken wir das Gelände der Hochschule Stralsund,
eine junge und innovative Campus-Hochschule mit
technisch-wirtschaftlichem Profil. Zukunftsorientierte
Studiengänge, starke Kooperationen mit Unternehmen
und ein hervorragendes Betreuungsverhältnis bieten
2.000 Studierenden optimale Voraussetzungen für
ein erfolgreiches Studium. Hier werden charmante
Wohnsituationen angeboten, denn es entstand ein kleines,
skandinavisch anmutendes, Dorf direkt auf dem Campus -
nur wenige Schritte von Mensa und den Fakultäten entfernt
– das Studentendorf Holzhausen.
Wir verlassen Stralsund, fahren 1 km weiter auf dem Radweg
und befinden uns nun in Parow vor dem Yachthafen 128
. Hier hat man auch einen schönen Blick auf die Skyline
der Hansestadt Stralsund, die imposante Rügenbrücke
und die Insel Rügen. Hier am Wasser gibt es schöne kleine
Badebuchten, der optimale Platz für eine kleine Abkühlung.
Nun geht es weiter landeinwärts und wir radeln auf dem
Radweg bis zum Kreisverkehr. Auf der rechten Seite
befindet sich die sehr schöne Ferienhaussiedlung Rügenblick
mit vielen reetgedeckten Häusern. Den Kreisel verlassen
wir in der zweiten Ausfahrt und halten uns dann in der
Dorfstraße rechts. Vorbei am Restaurant „minimanufaktur“
Parow verlassen wir die Dorfstraße und biegen links in
den Wiesenweg, und weiter geht es, immer noch auf dem
Ostseeküsten-Radweg in Richtung Klausdorf, zunächst
570 m bis zur T-Kreuzung an der Landstraße außerhalb
des Ortes. Rechterhand befindet sich das Areal der
Marinetechnikschule, für unsere Tour biegen wir nun aber
links ab und radeln westwärts auf dem straßenbegleitenden
Radweg.
Mit der nächsten Möglichkeit verlassen wir nach 500 m
rechts die Landstraße und fahren 1,3 km auf der schönen
schmalen Straße bis Groß Damitz. Die Räder surren über den
Asphalt, endlose Felder ermöglichen uns einen unverstellten
Blick über das weite Küstenvorland, ganz von selbst stellt
sich ein Gefühl von Freiheit ein. Vorbei an den Gehöften geht
es dann weiter geradeaus, wir erreichen nach 500 m in Klein
Damitz den Abzweig Damitzer Weg.
Hier sollte man eine kleine Rast einlegen. Das sich genau am Abzweig befindende
Eiseck Damitz 129 bietet in einem Eiswagen leckeres hausgemachtes Eis,
auch Kaffee oder Tee, bereits seit 2019 an. Hier gibt es kostenloses W-Lan,
Fahrradstellplätze und sogar einen Kinderspielplatz.
Wir setzen unsere Tour in nördliche Richtung weiter auf dem Ostseeküstenradweg
fort und gelangen erneut zur Küste. Die unter Naturschutz stehende Uferzone
begleitet uns nun bis ins nahe Klausdorf.
Zunächst erreichen wir die Staumauer 130 des sehr flachen Prohner Stausees.
Diese Gelegenheit, vom Rad zu steigen und eine Pause einzulegen, sollten wir
nicht ungenutzt verstreichen lassen. Hier befindet sich auch eine Bank. Die
Entscheidung auf welche glitzernde Wasserfläche man zuerst schauen soll –
auf den Prohner Stausee oder die Boddengewässer der Prohner Wiek fällt hier
garantiert schwer. Beide Gewässer sind ein wahres Eldorado für Wasservögel und
wir werden mit Sicherheit einige beobachten können. Wir haben hier auch einen
schönen Blick auf den kleinen, malerisch gelegenen Anglerhafen von Damitz.
Der Damm wurde bereits 1920 als Hochwasserschutz errichtet. Der ovale, wenig
gegliederte Prohner Stausee liegt in einer flachen sumpfigen Senke und wird nur
durch den Damm von der Prohner Wiek getrennt. Der See hat eine Länge von
rund 1,27 Kilometern und eine Breite von 530 Metern und ist maximal 2,5 m tief.
Der Stausee hat ein Volumen von 1,1 Mio. m³.
Weiter auf einem Beton-Spurplattenweg geht es nun weiter nordwärts. Bevor
nach ca. 1,3 km der Klausdorfer Weg linkerhand erscheint, sind wir an der
Aussichtsplattform Prohn-Klausdorf 131 angelangt.
Hier genießen wir bei einer Rast auf den Bänken den Boddenblick, über die
Gräser, Strauchwerk und vereinzelte Bäume hinweg. Das Naturcamp KranichRast Prohner Wiek 132 befindet sich von hier nur 700m entfernt. Dort gibt
es vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten, ein gutes Leistungsangebot und ein
einladendes Umfeld für den Aufenthalt in der Region.
Kurz drauf machen wir nach nur 1,2 km auf dem Prohner Landweg unsere
Stippvisite in Klausdorf, kommen zunächst an einem Landwirtschaftsbetrieb
vorbei, an der kreuzenden Straße vor dem Küstenhostel halten wir uns rechts.
Wir radeln weiter gen Norden und entdecken dann das Vorpommernhaus und
das Inspektorenhaus, Nachbarn sind ein Gutspark mit Obstgarten und eine
sanierte Orangerie. Der Gutspark Klausdorf 133 ist denkmalgeschützt. Das um
1900 errichtete neobarocke Gutshaus wurde in den 1960er Jahren abgerissen
und durch einen Plattenbau ersetzt. Weiter geradeaus auf der Prohner Straße
gelangen wir nach Solkendorf, das unmittelbar an Klausdorf grenzt und wir folgen
der Rechtskurve am Ortsausgang 1,4 km durch ein Waldgebiet nach Barhöft.
Die abgelegene kleine Siedlung war bis zur Wende ein Stützpunkt mit
Truppenübungsplatz der Nationalen Volksarmee und ist heute Teil des
Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Wir radeln zum Yachthafen
und halten hier kurz inne. Der Hafen Barhöft liegt an der einzigen Zufahrt zu
den Boddengewässern von Fischland-Darß-Zingst. Rechts neben dem Hafen
können Sie sich im Strandbad erfrischen. Oberhalb des Hafenbeckens künden die
ehemaligen Lotsenhäuser von der einstigen wirtschaftlichen
Bedeutung Barhöfts. Der Hafen wurde in den neunziger
Jahren des 20. Jh. modernisiert. Die Wassertiefe beträgt bis
zu 5,7 m. Direkt am Hafen vor den ehemaligen Lotsenhäusern
befindet sich auch das Hotel Seeblick. Besonders einladend ist
das Restaurant „Portofino“ 119 . Hier gibt es leckere Speisen
und Getränke. Kehren Sie ein und erfreuen Sie sich auch hier
an dem uneingeschränkten Blick auf den Yachthafen und
beobachten Sie das bunte Treiben, die Arbeit der Fischer
oder die Ankunft der Segelyachten.
Nach der Stärkung radeln wir vom Hafen 350 m auf
dem Bockweg in Richtung Aussichtsturm 118 . Im „Haus
Norden“ wird eine Informationsausstellung zur Tier- und
Pflanzenwelt an der Ostsee gezeigt. Wir verschaffen uns
vom nahegelegenen Aussichtsturm einen Überblick und
genießen die Panoramasicht auf die Inseln Rügen, Bock und
Hiddensee, die Halbinsel Zingst sowie Stralsund - im Frühjahr
oder Herbst sehen wir außerdem unzählige Kraniche, die
sich hier für ihre große Wanderung stärken.
Weiter geht es nun westwärts 1,6 km entlang der Küste
zum kleinen asphaltierten Platz, wo wir zunächst links und
bei der nächsten Gelegenheit rechts abbiegen. Nach 1,5 km
erreichen wir Wendisch Langendorf. Im Ort fahren wir in
Wendisch nach links und nach 1,8 km sind wir dann schon
in Hohendorf. Das nur wenige hundert Einwohner zählende
Dörfchen überrascht mit seiner imposanten Gutshofanlage,
dem Schloss Hohendorf 117 . Nach einem kurzen Abstecher
zum Schloss radeln wir wieder zurück zur Straße „Am
Park“ und biegen an der L213 auf den Radweg und fahren
westwärts. Nach 1,3 km erreichen wir Groß Mohrdorf
und radeln bis zur gut erhaltenen Kirche. Sie wurde in der
zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Sehenswert
sind u.a. die Kanzel des Stralsunder Künstlers Johannes
Wendt, die Mehmel-Orgel (1870) und die Patronatsloge
(1763) im Rokoko-Stil. Der Altaraufbau (um 1700) ist mit
reichem Reliefdekor verziert und der Beichtstuhl aus dem
Jahr 1763 mit Akanthusschnitzwerk.
Wir verlassen nun Groß-Mordorf, radeln 2 km auf der L213
bis zum Abzweig, nach 650 m erreichen wir Günz. Wir radeln
durch den Ort. Nach Verlassen von Günz machen wir nach
nur 500 m einen Stopp beim Kranich Informationszentrum
3 . Die faszinierende Welt der Kraniche und die
einzigartige Natur der Boddenlandschaft macht das NABUErlebniszentrum Kranichwelten auf eindrucksvolle Weise
erlebbar. Hier wird eine Menge geboten, von interaktiven
Ausstellungen, spannenden Informationen rund um die
„Vögel des Glücks“ und wichtige Beobachtungstipps. Auch
ein Imbiss und zahlreiche Attraktionen im Außenbereich
stehen hier zur Verfügung.
Von dort entdecken wir nach 300 m der Fortsetzung unserer
Tour rechts einen Abzweig zum Kranorama 116 . Besonders
im Herbst kann man dort wunderbar Kraniche beobachten.
Ansonsten geht es weiter geradeaus auf der L213, nach
1,45 km biegen wir links ab und die schöne asphaltierte
Straße der Einheit führt uns nach 1 km nach Neuenpleen.
Wir radeln durch den Ort und und gelangen an einen
Kreisverkehr. Wir verlassen diesen in der letzten Ausfahrt
und auf der Neuenpleener Straße radeln wir nun, vorbei an
der Tierproduktion, 1,2 km lang bis wir auf die Stralsunder
Straße treffen. An dieser Stelle biegen wir rechts ab und
nutzen den kurzen Radweg an der Stralsunder Straße nach
Altenpleen.
Der Ort Altenpleen wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts
erstmals urkundlich erwähnt. Wir fahren weiter auf
der Stralsunder Straße durch den Ort, nach der Kranich
Grundschule biegen wir nach 400 m links ab in die FlorianGeyer-Straße. Nach 250 m gelangen wir zu einem Gutshaus,
welches auf dem ehemaligen Rittergut in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Das Gutshaus
134 diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Wohnhaus.
Heute befindet sich der denkmalgeschützte Bau wieder in
Privatbesitz. Zurück über die Parkstraße verlassen wir dann
den Ort in östlicher Richtung.
Wir radeln dann 2 km auf dem Prohner Weg bis an ein kleines
Waldstück heran. Unterwegs kommen wir am WiesenBett
Dinserhof vorbei. Wir biegen dann vor dem Wald links ab,
in Sichtweite befindet sich hier ein Landwirtschaftsbetrieb
und die Einfahrt in den Ort Muuks. Wir biegen aber nach nur
120 m gleich wieder rechts ab.
Auf dem Sommerfelder Landweg radeln wir nun 2 km bis
nach Prohn. Zunächst kommen wir an Sommerfeld vorbei.
Wer einen Abstecher machen möchte, findet dort ein Gut.
Das Gutshaus wird in seinem verfallenen Zustand erhalten,
mit all den Bauspuren, die in rund 600 Jahren seiner
Geschichte zu finden sind. Es wird insoweit gesichert, wie es
notwendig ist, um den Status quo einzufrieren. Unterwegs
haben wir einen schönen Blick auf Prohn, die Kirche ist
bereits weithin sichtbar.
Wir erreichen Prohn und gelangen auf die Stralsunder
Straße, biegen rechts ab in den Ort und nach 200 m biegen
wir links ab, nach weiteren 400 m entdecken wir den Prohner
Stausee. An der Nordseite führt ein schmaler, aber gut
begeh- und befahrbarer Weg zwischen dem Feldrand sowie
einem schmalen Ufergehölzsaum am See entlang. Immer
wieder öffnet sich hier der Blick auf den Stausee. An dieser
Uferseite des Stausees hat sich auch eine Kormorankolonie
niedergelassen.
Wieder zurück an die Hauptstraße radeln wir auf die
gotische Dorfkirche aus Backstein zu. Davor befindet sich
ein Parkplatz mit einer E-Bike Ladestation. Gegenüber
befindet sich die Landfleischerei Blohm. Die Heimatstube
Prohn befindet sich im Gemeindehaus und kann nach
telefonischer Voranmeldung besucht werden. Für eine
Stärkung empfehlen wir auch die Prohner Schänke.
Durch das Kirchenportal gelangen wir zur sehenswerten
Prohner Kirche 135 , die in der zweiten Hälfte des 13.
Jahrhunderts im spätromanischen Stil auf einer Anhöhe
errichtet wurde. Interessanterweise hatte auf dieser
Fläche vorher der für die regionale Geschichte bedeutsame
Rügenfürst Witzlaw I. (um 1180 – 1250) sein Schloss. Der Bau
der Kirche wurde mit dem eingezogenen quadratischen Chor
und der N-Sakristei in spätromanischer Form begonnen, und
Anfang des 14. Jahrhunderts wurde das spätgotische Schiff
angefügt. Am Chorgewölbe befindet sich eine Malerei, die
vor Ende des 15. Jahrhunderts mit der Darstellung des
Thronenden Christus, flankiert von Maria und Johannes d.
Täufer, erstellt wurde.
Wir verlassen Prohn vorbei am Gasthaus in der Kurve
in südlicher Richtung und radeln auf dem schönen
straßenbegeitenden Radweg 1,6 km bis zum Kreisverkehr.
Wir halten uns links und bis zum Abzweig Kramerhof sind es
nur 330 m. Wir überqueren die Straße und radeln über die
Alte Dorfstraße hinein nach Kramerhof. Am Teich und der
Hofanlage mit dem Gutshaus biegen wir dann rechts ab in die
Dorfstraße und erreichen nach 850 m den Ortsteil Parow.
Im Ort entlang führt und die Straße Feldweg nach 380 m an
die Dorfstraße. Wir halten uns nun links und und erblicken
nun nach wenigen Metern linkerhand schon das restaurierte
Herrenhaus Schloss Parow 136 . Hier im Kreuzungsbereich
steht auch ein Wegweiser für Radwege. Gegenüber dem
Parkplatz befindet sich in einem ehemaligen Gutsgebäude
die Gemeindeverwaltung Kramerhof.
Das historistische Herrenhaus ist ein zweigeschossiges,
sechsachsiges und teilweise verputztes Gebäude mit markanter roter Backsteinfassade. Am Herrenhaus befindet
sich ein ausgedehnter Landschaftspark aus der Mitte des 19.
Jahrhunderts. Das Herrenhaus wurde von Friedrich Franz
Freiherr von Langen im Jahr 1860 beauftragt. Das Gebäude
im Stil englischer Landhäuser kennzeichnen zahlreiche
Verzierungen, Erker, Zierschornsteine und Dachfenster
sowie Schweif- und Volutengiebel. An der Nordseite befindet
sich ein kleiner Turm. An der Fassade des Hauses befinden
sich Terrakotta-Reliefs mit den Kopfdarstellungen und die
teilweise zerstörten Namenstafeln der Familienmitglieder.
Bekanntester Schlossbesitzer war Carl-Friedrich von Langen,
1928 Olympiasieger im Dressurreiten.
Teil des Gebäudes ist die Familienkapelle, die im Jahr
1878 im neogotischen Baustil ergänzt und von 2000 bis
November 2002 saniert wurde. Neben der Kapellenfassade
wurden der alte Ziegelfußboden, die alten Stuckfriese und
Deckenverzierungen größtenteils wiederhergestellt. Die
Kapelle wird als Außenstelle des Standesamtes genutzt.
Die Familie von Langen, vertreten durch Carl-Anton Freiherr
von Langen (1912–1986), blieb bis 1945 Eigentümer des
Gutes, dann wurde das Gut Parow zusammen mit dem
Herrenhaus durch die Bodenreform enteignet und ging
in den Besitz der Gemeinde über. Nach dem Krieg diente
es zahlreichen Flüchtlingen als Unterkunft. Es folgten
Nutzungen als Kindergarten, als Lebensmittelgeschäft
und als Gemeindesaal. 2010 kaufte eine Gesellschaft aus
Rathenow das Herrenhaus zum Bau von Ferienwohnungen;
da dies trotz erteilter Baugenehmigung nicht geschah,
wurde der Kauf 2015 von der Gemeinde, die Dach und
Dachstuhl sanierte, rückgängig gemacht. 2019 kündigte die
Gemeinde Kramerhof an 2,5 Millionen Euro in die Sanierung
des Herrenhauses zu stecken damit dort eines Tages das
Amt Altenpleen hin umziehen kann. Inzwischen sind die
Renovierungsarbeiten erfolgt.
Vom Schloss gelangen wir durch den Park zum Gutshaus
Parow mit Gärtnerei, Café & Vorpommernshop. Das
Gutshaus Parow stellt eine dreiflügelige Anlage aus
dem Jahr 1913 dar, welche bis 1974 bewirtschaftet
wurde. 2017 wurde sie durch die Initiative der Gemeinde
Kramerhof in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus
Storchennest in mühevoller Restaurierungsarbeit in seiner
ursprünglichen Gebäudeform wiederhergestellt. Neben
dem denkmalgeschützten Gutshausensemble können Sie
hier eine Gärtnerei mit einem 4.000 Quadratmeter großen
Nutz- und Schaugarten entdecken. Anliegend befindet sich
das Café „Gärtnerei am Gutshaus“ 137 , das auf der Außenterrasse zum Verweilen
bei Kaffee und leckerem Kuchen in naturnaher Atmosphäre einlädt.
Parow verlassen wir nun über die Dorfstraße in südlicher Richtung und gelangen
über den Radweg an der Parower Chaussee nach 500 m nach Stralsund und
weiteren 1.000 m an die Landstraße L213. Wir biegen links ab und radeln nun
immer geradeaus 1,2 km an der Prohner Straße, die dann in den Kieperdamm
übergeht. Diesem folgen wir, radeln vorbei am idyllischen Bürgergarten am
Knieperteich entlang und gelangen über die Sarnowstraße zum Olof-Palme-Platz
mit dem Theater. Wir biegen links ab in den Fährwall, vorbei am Hansa-Gymnasium
in der Seestraße in Richtung Wasser. Über die Seestraße erreichen wir nach 200
m wieder den Parkplatz 125 am Hafen, den Start- und Zielpunkt unserer Tour.
Wenn Sie sich nach der Tour stärken wollen dann empfehlen wir Ihnen in der
historischen Altstadt zwei Restaurants. Den Wallensteinkeller 287 , ein wirkliches
Erlebnis in den Kellergewölben bei Mittelalterflair und traditionellen Gerichten,
die mit den Händen gegessen werden und das Kartoffelhaus 288 , natürlich mit
der Kartoffel im Mittelpunkt des Speiseangebotes.
Eine Hafenrundfahrt mit dem Elektroschiff EMS „Stromer“ der Reederei
Poschke 309 durch den Stralsunder Hafen verbindet entspanntes Sightseeing
mit umweltfreundlichem Fahrspaß auf dem Strelasund. Lautlos gleitet das
Schiff vorbei an der historischen Altstadt, der imposanten Gorch Fock I und den
maritimen Sehenswürdigkeiten – mit eindrucksvollen Ausblicken auf die UNESCOWelterbestadt Stralsund.
Ein besonderer Ausflugstipp für den nächsten Tag ist das Marinemuseum
Stralsund 284 . Radeln Sie dazu auf die idyllische Insel Dänholm am Rügendamm,
dort erwarten Sie Originalobjekte aus der militärischen Seefahrt wie Uniformen,
Gerät, Waffen, Modelle sowie Fotos, Filme und Dokumente. Auf dem Freigelände,
umgeben von den Wällen der historischen Sternschanze, zählt das leuchtend
blaue Original eines Marinehubschraubers zu den Attraktionen.
Vom Dänholm bietet sich natürlich auch ein Besuch der Insel Rügen an. Das
ehemalige Fährdorf Altefähr befindet sich am Stralsund gegenüberliegenden
Ufer des Strelasunds, der die Insel Rügen vom vorpommerschen Festland trennt.
Touristisch konnte sich der kleine Ort bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert
als der beliebteste Naherholungsort der Stralsunder präsentieren.
Sehenswürdigkeiten in Altefähr sind neben vielen historischen Wohnhäusern
auch die Dorfkirche St. Nikolai aus dem 15. Jahrhundert, ein Backsteinbau mit
saalartigem Langhaus und Westturm. Besonders schön ist die beeindruckende
Sicht auf die alte Hansestadt Stralsund,
besonders bei Sonnenuntergang.
Genießen Sie die Stralsunder Silhouette
mit den drei Backsteinkirchen, dem
modernen Ozeaneum, den alten
Speichergebäuden am Hafen und der
2007 fertiggestellten Rügenbrücke. n
Tourpunkte / Leistungsanbieter an der Tour
Eshramo Restaurant & Pension (110)
Markt 13
Barth
www.bibelzentrum-barth.de
Vineta-Museum (112)
Lange Str. 16
Barth
www.vineta-museum.de
Galerie Kunstvoll (123)
Sundische Straße 16
Barth
Niederdeutsches Bibelzentrum (124)
Sundische Straße 52
Barth
www.bibelzentrum-barth.de
Cafe Olsen (115)
Hofallee 6
Groß Kordshagen
www.cafe-olsen.de
Schloss Hohendorf (117)
Am Park 7
Groß Mohrdorf
www.schloss-hohendorf.de
Restaurant Portofino (119)
Am Hafen 1/2
Klausdorf/OT Barhöft
www.restaurant-portofino.de
Kranich-Infozentrum Groß-Moordorf (03)
Lindenstraße 27
Groß-Moordorf
www.kraniche.de
Galerie Meeres-Rausch (121)
Am Westhafen 16
Barth
www.meeres-rausch.de
Vinetablick bei Moppi (74)
Hafenstr. 26
Barth
Jambolaya (122)
Lange Str. 34
Barth
www.jambolaya.de
Café Gärtnerei am Gutshaus (137)
Am Gutshaus 8
Parow
www.mmf-parow.de/cafe-gaertnerei-am-gutshaus.html
Wirtshaus Wallensteinkeller (287)
Mühlenstraße 22
Stralsund
www.wallensteinkeller.de
Kartoffelhaus Stralsund (288)
Apollonienmarkt 1
Stralsund
www.kartoffelhaus-stralsund.de
Marinemuseum Stralsund (137)
Zur Sternschanze 7
18439 Stralsund OT Dänholm
www.stralsund-museum.de/standorte/marinemuseum
Lindenhotel Stralsund (137)
Lindenallee 41
Stralsund
www.stralsund-lindenhotel.de
Eiseck Damitz (137)
Damitzer Weg 9
Klein Damitz
www.ost-see.de
Naturcamp Kranich-Rast (137)
Klausdorfer Weg 1
Prohn
www.naturcamp-kranich-rast.de